One day in Memphis

Meine Gastfamilie und ich sind am Freitag nach Tennessee gefahren, um den ganzen Samstag dort zu verbringen. Auf der Hinfahrt ist mir besonders aufgefallen, dass an jeder Raststätte ein McDonalds war. Wirklich an jeder! In Deutschland muss man immer, wenn man unterwegs auf der Autobahn ist, etwas länger nach einem Fastfoodrestaurant Ausschau halten als hier.

Als es auch schon Samstag war, gingen wir, mit der Gastfamilie von Friedrich, frühstücken. Friedrich und ich waren dann auch die einzigen, die mit Messer gegessen haben, denn für die Amerikaner ist es üblich alles nur mit der Gabel zu essen. Danach sind wir alle in das National Civil Rights Museum gegangen, wo wir eine Menge über die Geschichte von dunkelhäutigen Menschen und Martin Luther King lernten. Das Museum war direkt neben dem Hotel, in dem Martin Luther King erschossen wurde, und man konnte in die Räume schauen, in denen er vor seinem Tod war. Es war wirklich sehr interessant. Danach waren wir noch kurz in der Beale Street, die ich sehr toll fand. Sie ist fast drei Kilometer lang und gilt als die „Heimat des Blues“. Nach der Beale Street wurde uns besonders „The Bass Pro Shop“ empfohlen, also gingen wir dort auch noch hin. Alle waren von der riesigen Spiegelpyramide beeindruckt. Alle außer ich. „The Bass Pro Shop“ ist nämlich ein Laden, in dem es um Outdooraktivitäten geht (zum Beispiel Angeln). Es gab dort viele Shops, ein Hotel, eine Bowlingbahn und man konnte mit dem Fahrstuhl nach oben fahren. Die Aussicht war jedoch echt schön.

Nachdem wir schon in der Heimat des Blues waren, ging es auch noch ins Haus vom King of Rock n Roll: Elvis Presley. Darauf hatte ich mich besonders gefreut. Er wohnte in Graceland, einem großen Haus mit riesigem Grundstück. Es war echt toll und beeindruckend zu sehen, wo und wie er wohnte und mehr über ihn zu erfahren. Wir waren sogar an seinem Grab, was ich aber sehr traurig fand. Wir konnten nicht nur das Haus von ihm anschauen, sondern auch noch seine schöne und auch verrückte Autosammlung anschauen.

Das Wochenende war wirklich sehr interessant und cool.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu One day in Memphis

  1. Helmut Gerlach sagt:

    Schoene Schilderung, sodass bei mir sofort „Walking in Memphis“ von Marc Cohn im Kopf spielte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.